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Ein bewegender Abschied – Abschlussfeier der Klassen 9a und 9b

Freitag, 17. Juli 2026

Mit Stolz, Wehmut und jeder Menge Lachen verabschiedete die Johann-Peter-Hebel-Schule am Freitag, den 17. Juli, gleich zwei Klassen in einen neuen Lebensabschnitt. 32 Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Abschlusszeugnisse – und damit den Startschuss für ihre Zukunft.

Herr Wenzl (9a) und Frau Benz (9b) begleiteten ihre Klassen durch ein schulisches Jahr voller unvergesslicher Erlebnisse – im Unterricht, auf Exkursionen und weit über den Schulalltag hinaus. Gemeinsam erkundeten sie Stuttgart und pflegten den Kontakt zu unserer Partnerschule in Pomezia, Italien, ganz im Geiste des europäischen Miteinanders.

Das Herzstück des Schuljahres war jedoch die Abschlussfahrt nach Krakau, Polen – ermöglicht durch das Erasmus-Programm. Dort setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Nationalsozialismus und den dunkelsten Kapiteln der deutschen und europäischen Geschichte auseinander. Der Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz war dabei ein erschütternder und zutiefst nachdenklich stimmender Moment. Gemeinsam gedachten die Schülerinnen und Schüler der Opfer des Holocaust – ein Erlebnis, das weit über den Unterricht hinausgeht und allen Beteiligten für immer in Erinnerung bleiben wird. Solche Begegnungen mit der Geschichte sind gelebte Erinnerungskultur und ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen.

Doch eine Abschlussfeier lebt nicht nur von der Rückschau – sie lebt von Momenten, die man so schnell nicht vergisst. Die Schülerinnen und Schüler sorgten mit einer mitreißenden Darbietung des Songs „Komet” für Gänsehautmomente im Publikum und verabschiedeten sich damit auf musikalisch-emotionale Weise von ihrer Schulzeit.

Dann war es Zeit für die Klassenlehrer, sich zu revanchieren: Herr Wenzel und Frau Benz überraschten alle mit einer selbst gedichteten Version des Klassikers „Ich war noch niemals in New York” – umgetextet auf die ganz eigenen Erfahrungen der Schulzeit. Zeilen wie „Ich war noch niemals im BK” und „Ich war noch niemals in Chemie” ließen das Publikum herzlich lachen und bewiesen: Auch Lehrerinnen und Lehrer können von der Schulbank lernen – nämlich, dass man manchmal einfach ein bisschen schief singen darf, wenn das Herz dabei stimmt.

Besonderer Applaus galt den Schülerinnen, die mit ihren Leistungen herausragten: Der Preis für den besten Schulabschluss ging in diesem Jahr an Layana Weingärtner und Ayla Domi – herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung!

32 junge Menschen verlassen die Hebel-Schule mit Wissen, Erfahrungen – und hoffentlich dem einen oder anderen Lächeln im Gepäck. Wir wünschen euch alles Gute auf eurem weiteren Weg. Ihr habt es geschafft! 🎓